Infrastruktur: Schiene, Straße, Netze

Die rechtlichen Anforderungen an die Planung und Realisierung von Infrastrukturvorhaben sind hochkomplex und haben in den vergangenen Jahren laufend Änderungen erfahren. Dies gilt für das Verfahrensrecht und die umweltrechtlichen Vorgaben ebenso wie für den Rechtsschutz von Nachbarn, Gemeinden und Umweltvereinigungen. Vorhabenträger und Genehmigungsbehörden müssen sich bereits im Fachplanungsverfahren darauf einstellen, dass Zulassungsentscheidungen für Infrastrukturvorhaben regelmäßig angefochten und somit Gegenstand der gerichtlichen Überprüfung werden.

Infrastrukturvorhaben erfordern deshalb von Beginn an die Zusammenarbeit von Planern, Gutachtern unterschiedlicher Disziplinen und Juristen. Durch eine erfahrene und kompetente juristische Projektsteuerung auf Seiten des Vorhabenträgers und/oder der Behörde kann das Verfahren beschleunigt und Mehraufwand durch eine Wiederholung von Verfahrensschritten vermieden werden.

Unsere Kanzlei verfügt über ein hochspezialisiertes Team mit langjähriger Erfahrung bei Planungs- und Zulassungsverfahren für Infrastrukturvorhaben. Als juristische Projektmanager für mehrere 380 kV-Leitungsvorhaben sind wir mit sämtlichen Verfahrensschritten von der Prüfung der Antragsunterlagen über die Öffentlichkeitsbeteiligung bis zur Erstellung des Zulassungsbescheides vertraut. Beim Netzausbau sowie bei allen anderen Infrastrukturplanungen (Straße, Schiene) können wir uns auch auf die herausragende Expertise unserer Of Counsel stützen, die während ihrer früheren Tätigkeit als Bundesverwaltungs- und OVG-Richter in Fachplanungssenaten mit Infrastrukturvorhaben betraut waren.

Ausgewählte Mandate der letzten Jahre

  • Projektmanagement auf Behördenseite im Planfeststellungsverfahren für die 380 kV-Höchstspannungsleitung Conneforde–Cloppenburg–Merzen (7 Planfeststellungsabschnitte, Länge: 120 km, Vorhabenträger: TenneT und Amprion)
  • Projektmanagement auf Behördenseite im Planfeststellungsverfahren für die 380 kV-Höchstspannungsleitung Emden-Ost–Conneforde und für die 1. Änderung
  • Projektmanagement auf Behördenseite im Planfeststellungsverfahren für die 380 kV-Höchstspannungsfreileitung Birkenfeld–Ötisheim (Vorhabenträger: TransnetBW)
  • Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke 1522 Oldenburg–Wilhelmshaven, PFA 1: Oldenburg–Rastede (Öffentlichkeitsbeteiligung, Moderation des Erörterungstermins)
  • Begutachtung der Antragsunterlagen gemäß § 8 NABEG für SuedLink zur Einreichung bei der Bundesnetzagentur (im Auftrag von TenneT und TransnetBW)
  • Planfeststellungsverfahren für 500 kV-HGÜ-Kabelverbindung (See- und Erdkabel) Deutschland–Norwegen
  • Beratung der DEGES im Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt der A 14 bei Wittenberge (Elbquerung)
  • Beratung des Generalplaners bei der Verlängerung U-Bahnlinie U4 in Hamburg